Die Tourenübersicht: 1.070 km

Wie bereits erwähnt, haben uns aus dem Motorradreiseführer von Georg Laa bedient. Das Angebot enthält eine Übersicht mit 12 Tourenvorschlägen,  einen Reiseführer, eine ausreichend detaillierte Übersichtskarte in DIN0 beidseitig bedruckt, als auch eine CD mit GPS-Daten für unterschiedliche Navigationsgeräte. Ebenfalls als Anhaltspunkt sehr empfehlenswert. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Nun zu unseren einzelnen Etappen:

1. Etappe: 100km


Die Etappe enthält einen Teil der Tour 11 (bzw. 11b)

2. Etappe: 140km


Diese Etappe umfasst die Tour 11

3. Etappe: 200km

Diese Etappe umfasst einen Teil der Tour 9 mit einem Zwischenstopp in Escalaplano.

4. Etappe: 380km

Die längste Tour umfasst eine Kombination aus Tour 8 und 9, wobei wir die äußere Strecke gefahren sind und den Teil der sowohl 8 als auch 9, durch das Landesinnere betrifft, ausgelassen haben.

5. Etappe: 250km

Dieser Abschnitt betrifft genau den ausgelassenen Abschnitt des Vortages. Den Teil der sowohl Tour 8 als auch 9 beinhaltet.

Die Unterkunft: 4er Bungalow für 2

Die Unterkünfte auf dem Campingplatz Capo Ferrato waren sehr gut ausgestattet. Die Küche war mit brauchbarem Geschirr, Gasherd, ital. Kaffeemaschine und sogar beleuchteter Dunstabzugshaube mehr als ausreichend bestückt. Die Toilette und Dusche waren sehr sauber und für die Unterkunft großzügig.

Wir hatten das Glück in der Vorsaison einen  Bungalow für 4 Personen zu zweit nutzen zu können. Diese sind mit einem separaten Schlafzimmer und einem klappbaren Schrank-Stockbett ausgestattet, sodass der Wohnraum flexibel genutzt werden kann.

Dank der Lage am Rande des Platzes und die Nähe des Strandzugangs konnten wir morgens aus dem Schlafzimmerfenster einen Blick auf das Meer genießen.

Sehr zu empfehlen 😀

Hier ein Paar Eindrücke:

11. Tag: Livorno – Zweibrücken

Pünktlich um 5:25 Uhr werden wir wieder mal von der mehrsprachigen Durchsage geweckt. Fertigmachen, Kaffee und Croissant organisieren und schon geht’s wieder von der Fähre runter in Richtung Heimat. 


Die 875km ziehen sich heute gefühlt noch länger als bei der Hinfahrt. Klar, da lag der Urlaub noch vor uns und die Vorfreude war groß. Die Schweiz macht mich schier wahnsinnig, 80km/h … Da werden 300km schon seeeehr lange… 

Naja, nach 11 Std. Fahrt kommen wir wieder gut in Zweibrücken an. Abladen, ausladen, noch einen Tag entspannen und dann geht’s wieder in den Alltag.

„Schee wars“ 😀 und „heute ist nicht aller Tage, wir fahren wieder, keine Frage“ 😀

10. Tag: Die Heimreise steht an …

So schnell vergehen die Urlaubstage… Wir sind schon am letzten Tag unserer Sardinienreise angelangt. Heute ist schon wieder Packen angesagt. Um 10 Uhr müssen wir unseren Bungalow verlassen haben. Dann kommt die Putzkolonne und die Bude wird bereits für die nächsten Gäste vorbereitet. Die Bikes haben wir am Vortag schon fest verzurrt und den Anhänger zur Abfahrt vorbereitet.

Die Hauptsaison beginnt. Das merken wir bei der Abreise vor dem Eingang des Campingplatzes. Dort stehen ca. 15 Neuankömmlinge in der Warteschlange für einen Stellplatz oder einen Bungalow.

Glücklicherweise verbleibt der ICE Schneider noch ein paar Tage länger in Capo Ferrato, so dass wir nach dem Packen noch in der Poleposition zum Strand in der Sonne frühstücken können.


Danach geht es für und ein letztes Mal am Strand entlang zu den naheliegenden Felsformationen im Wasser, die wir fast trockenen Fußes erreichen können. Naja, eben nur fast…


Nach dem Mittagessen an der Strandbar, heißt es dann Abschied nehmen und los geht’s zurück nach Olbia zur Fähre. 250km Autofahrt quer durchs Land inklusive Tankstopp, Eis futtern und einkaufen brauchen wir doch knappe 5 Std. bis zum Ziel. 

Die Strecke zieht sich durchs Landesinnere wir Gummi, da wir teilweise, wie schon bei der Anreise, sehr viele Serpentinenstücke mit Anhänger hinter uns lassen müssen. Das Wetter ist während der Fahrt sehr bescheiden und uns kommen viele neu angekommene Biker bei 10 Grad in nassen Regenkombies entgegen.


In Olbia angekommen haben wir am Abend strahlenden Sonnenschein und angenehme Temperaturen, sofern sich der Wind sich in Grenzen hält.


Kurz vor unserem Boarding beginnen wir hungrig noch eine Pizza zu organisieren und werden im Hauptgebäude am Hafen fündig. Die Mädels machen sich kurzerhand auf den Weg, während wir am Auto verweilen um die Motorradvielfalt beim Verladen in Augenschein nehmen bzw. reagieren zu können wenn es losgeht. Das ist auch gut so, während wir mit dem Verladevorgang beginnen, müssen sich die Mädels regelrecht durch den Zoll inkl. Scanner kämpfen um noch rechtzeitig am Auto zu sein bevor es losgeht. Beim Anlassen des Autos öffnen sich die Türen und die Mädels kommen rennend und atemlos an. Geschafft … und der darauf folgende Pizzagenuss lässt die Anstrengung schnell wieder vergessen. 😀