8. Tag: ICE Schneider wieder auf Tour …

Heute ist der wärmste und sonnenreichste Tag unseren Urlaubs gemeldet, den gilt es bestmöglich individuell zu nutzen. Das bedeutet, Sonne tanken und Mororrad fahren…


Während sich die Mädeln eher auf Sonne,  Strand, Meer und Leckereien konzentrieren, geht der ICE Schneider (Name, siehe Korsikabericht) wieder auf Erkundungstour.

Die Route treibt uns ins Landesinnere in Richtung Norden. Wir hangeln uns an den Tourenvorschlägen (Kombination aus Tour 8 und Tour 9) des Reiseführers entlang, was vielversprechend scheint, wie der vorherige Tag bereits gezeigt hat.


Zwar ziehen auch heute entlang unserer Route hier und da mal ein paar Wolken auf, der Regen hat aber heute keine Chance und außer ein paar Spritzer auf dem Visier ist nichts zu sehen. 

Bingo … das Kurvenräubern geht los. Der Ruf von Sardinien hält was er verspricht. Traumhafte Landschaft, kurvenreiche Straßen und gute Asphaltverhältnisse für Biker. Wir fahren kilometerlang Kurve an Kurve und haben erstaunlich wenig Verkehr. 

Leider gibt es keine Bilder von der Tour, denn außer einer Mittagspause in einer kleinen Gaststätte halten wir nur zum Tanken und pinkeln. 😀

7:30 Std. und 380km später kommen wir wieder wohlbehalten an unserem Campingplatz an. „Schee wars“ 😀

7. Tag: Die Sonne lacht, der Tag erwacht …

Langsam tritt Abwechslung ein. Die Sonne zeigt sich schon am Morgen, was uns leicht euphorisch vor dem Frühstück in die Fluten treibt.


„Schockgefroren“, trifft es am meisten. Jetzt sind wir zwar wach, müssen uns allerdings erst mal unter der heißen Dusche auftauen. 

Nach dem Frühstück geht es zum Einkaufen um am Abend den Grill bestücken zu können, während die Mädels die Zeit nutzen um ein Bad in der Sonne zu nehmen.

Dann geht es auf die dritte Tour. Die heutige Etappe führt uns auf eine 200km Rundtour, auf der wir einen Teil der 12 besten Motorradtouren auf Sardinien befahren. Das vermittelt uns zumindest der Motorradreiseführer von Georg Laa, was wir nur bestätigen können. Sowohl landschaftlich als auch streckentechnisch ein Genuss.



Der Regen lässt zwar an diesem Tag auch nicht allzu lange auf sich warten, belässt es glücklicherweise aber bei einem kurzen Schauer während wir in unserer Pause einen Cappuccino in Escalaplano genießen.

Bei einer kurzen Rast am Wegesrand sind sogar die Zeichen längst vergangener Zeiten zu erkennen.


Na hoffentlich ist das Tier wenigstens an einer natürlichen Todesursache gestorben und hatte keinen Feindkontakt mit einem dahergefahrenen Touristen 😳


Kaum wieder aufgesattelt müssen wir nochmals einen kurzen Zwangsstopp einlegen. Während wir gewillt sind unsere Reise fortzusetzen, möchte das Navi von DK Deepfly (Name, siehe Korsikabericht) eher noch etwas verweilen und setzt zum Nothalt an, was in einer Flugstunde aus voller Fahrt endet. 

Gefühlte 100m auf dem Mittelstreifen tanzend kommt es dann doch unmittelbar vor uns, in seine Einzelteile zerlegt, im Staßengraben zum erliegen.

Respekt an die Firma Garmin 👍🏻 Ich wusste bis dato gar nicht, wie robust die Dinger gebaut sind. Zumal sie sich dann noch benutzfreundlich so auflösen, dass die Teile innerhalb eines Quadratmeters verteilt sind und zusammengebaut direkt wieder so funktionieren als würden die Geräte immer so vom Moped absteigen.

Wohlbehalten wieder angekommen werden die Vorbereitungen zur Nahrungsaufnahme getroffen.


MAHLZEIT 😀